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Pflegekräfte gewinnen, halten und entlasten: So macht es Hamburgs größter Pflegeanbieter

PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH betreibt 14 Einrichtungen mit rund 2.400 Pflegeplätzen, verteilt über das ganze Hamburger Stadtgebiet. Azubis zu finden sei kein Problem, sagt Geschäftsführerin Katja Lohmann. Interessanter ist, was danach passiert: Wie kommen neue Kolleginnen und Kollegen an, wie entwickeln sie sich weiter, und was nimmt ihnen der Alltag nicht mehr ab, wenn die richtigen Werkzeuge fehlen?

Im Webinar „Mitarbeitende gewinnen und halten“ haben Katja Lohmann, Geschäftsführerin, und Verena Ohm, Recruiterin, bei PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG erzählt, wie bei ihnen der Recruiting-Prozess und die Gestaltung der Arbeitsplätze läuft. Auch voize spielt dabei eine Rolle.

Wie läuft die Einarbeitung als Pflegekraft ab?

Die ersten Tage verbringen neue Mitarbeitende nicht in ihrer Pflegeeinrichtung, sondern in der Verwaltung von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG: bei den 2-3-tägigen WELCOME DAYS. Auf dem Programm stehen die Basics: Wie ist die Organisation strukturiert, was sind die wichtigsten Schnittstellen und welche relevanten Pflichtschulungen gibt es. Aber auch Tools für den Arbeitsalltag in der Pflege werden geschult – je nach Berufsprofil und Funktion. Dazu gehört voize. Die KI-Lösung erleichtert die Dokumentation in der Pflege und unterstützt die Pflegekräfte aktiv bei ihrer Arbeit.

Die neuen Mitarbeitenden aus den verschiedenen Einrichtungen absolvieren die WELCOME DAYS gemeinsam. „Da hat man einen wirklich guten Start, keiner ist allein, sondern kann hier schon mal die ersten Kontakte mit Kolleg:innen knüpfen“, erklärt Verena Ohm. Durchgeführt werden die WELCOME DAYS von einem Onboarding-Team, das sich komplett um die neuen Mitarbeitenden kümmert.

Nach den WELCOME DAYS werden die neuen Mitarbeitenden bei PFLEGEN & WOHNEN vom Onboarding-Team weitere sechs Monate intensiv während ihrer Einarbeitungszeit und Integration in ihren Pflegeteams der jeweiligen Pflegeeinrichtung begleitet.

Wie werden ausländische Pflegekräfte unterstützt?

Bei PFLEGEN & WOHNEN arbeiten Menschen aus mehr als 85 Nationen und vier Generationen. Wer zum Beispiel seine Deutschkenntnisse verbessern möchte, bekommt Unterstützung: Das Unternehmen übernimmt die komplette Kursgebühr, sobald die erfolgreiche Teilnahme nachgewiesen ist. Eigene Kurse im Haus lassen sich leider schlecht mit der Schichtarbeit vereinbaren. Deshalb können die Mitarbeitenden ihren bevorzugten Kurs selbst wählen, online oder analog.

Ein weiteres Angebot ist die Lernplattform Pflegecampus. Sie bietet neben diversen Fort- und Weiterbildungsmodulen in mehreren Sprachen mit Untertiteln an, auch alle relevanten Pflichtthemen, die jeder Mitarbeitende absolvieren muss.

Besonders bei den Arbeitsmitteln setzt das Unternehmen auf spürbare Entlastung. Katja Lohmann nennt dabei voize ausdrücklich als eines der digitalen Werkzeuge, die es gerade Mitarbeitenden mit weniger Deutschkenntnissen bei den Anforderungen im Pflegealltag leichter machen. Tippen oder schreiben müssen die Pflegekräfte mit voize nämlich nicht. Sie sprechen die Dokumentation ein und sie wird trotz Akzent oder gebrochenem Deutsch richtig erkannt und eingetragen.

Welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten gibt es?

„Egal, wer bei uns ist, wir bieten jedem Mitarbeitenden eine Karriere-Perspektive in jede Richtung“, sagt Katja Lohmann. Das Unternehmen hat seine Personalentwicklung vor einigen Jahren neu aufgestellt. Das Ergebnis sieht so aus:

Wer Was PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG bietet
Pflegehelfer:inQualifizierung zur Gesundheits- und Pflegeassistenz (GPA)
Gesundheits- und Pflegeassistent:inWeiterbildung zur Pflegefachkraft und bis in die Führung, z. B. Wohnbereichsleitung (auch stv. WBL)
StudierendeDualstudium Pflege in Partnerschaft mit der HAW, inzwischen im zweiten Jahr
TraineesStellen in Pflege, Management, Direktion und Pflegedienstleitung, zwei Jahre quer durchs Unternehmen mit eigenverantwortlichen Projekten
FührungskräfteFÜHRUNGSKRÄFTE-AKADEMIE ab Ebene Wohnbereichsleitung in kurzen Modulen, Coaching und Fachkongressbesuche nach dem Jahresgespräch

Einen vorgefertigten Karrierepfad gibt es nicht. „Jeder bringt andere Voraussetzungen mit, daher ist jeder Karriereweg individuell. Wir unterstützen die Mitarbeitenden auf ihrem eigenen Weg und entwickeln gemeinsam die nächsten Schritte“, sagt Katja Lohmann. Manchmal zeige sich die Richtung erst nach sechs oder zwölf Monaten, und das sei in Ordnung.

Wieso ist voize ein Bewerbungsgrund für Pflegekräfte?

Viele Bewerbende kommen von Trägern, die noch nicht digitalisiert sind. Mit hohen Erwartungen rechnen Katja Lohmann und Verena Ohm deshalb nicht, eher mit positivem Staunen. Wenn voize im Gespräch Thema ist, dann immer positiv, sagt Verena Ohm.

Digitale Arbeitsmittel wie voize, die den Pflegealltag einfacher machen, seien heutzutage ein wichtiger Faktor bei der Gewinnung neuer Mitarbeitenden.

Im Einzelinterview betonte Katja Lohmann bereits: „Anderen Unternehmen würde ich unbedingt raten, sich mit voize zu beschäftigen, denn voize ist die Zukunft in der Pflegedokumentation. Es geht schneller, es ist effektiver, es wird weniger vergessen, und es ist auf jeden Fall ein überzeugendes Instrument, was junge Menschen heute ins Unternehmen zieht. Der Alltag unserer Pflegekräfte ist dank voize insgesamt weniger stressig, denn die Wirkung ist größer als nur die Zeitersparnis bei der Dokumentation. Unsere Krankenquote in der Pflege ist seit der Einführung von voize spürbar gesunken.“

Verena Ohm erwartet für die Zukunft deutlich mehr Automatisierung, KI und Robotik in der Pflege. PFLEGEN & WOHNEN will die Menschen daran beteiligen, wie Pflege und Arbeitsprozesse künftig aussehen, sowohl Bewerbende als auch Mitarbeitende. Das gebe allen ein gutes Gefühl, im richtigen Unternehmen angekommen zu sein.

5 Argumente, um Pflegekräfte zu gewinnen

Verena Ohm nennt zum Abschluss fünf Argumente, mit denen Pflegekräfte gewonnen und gehalten werden können:

  1. Einarbeitung: Das Gefühl geben: „Du bist nicht alleine.“ Begleitende Onboardingprozesse in den ersten sechs Monaten.
  2. Weiterentwicklung: Karriereperspektiven bieten und im Gespräch klären, was Bewerbende sich vorstellen.
  3. Team: Zusammenhalt und Gemeinschaft, besonders sichtbar bei Events für alle Mitarbeitende und in den Häusern.
  4. Benefits: Digitale Arbeitsmittel wie voize, Gesundheitsangebote, Team-Events, Fahrradleasing, Urban Sports, Mitarbeiterwohnungen, 38-Stunden-Woche (Vollzeit), Gesundheitstag, um nur einiges zu nennen.
  5. Offenheit: Das Unternehmen bleibt nicht stehen und reflektiert sich auch bei schwierigen Themen.

Wer in der eigenen Einrichtung ähnliche Wege gehen will, kann bei den ersten sechs Monaten anfangen: Was ist in dieser Zeit wichtig, damit neue Mitarbeitende gut ankommen, schnell Wirkung entfalten und sich wohlfühlen? Wie voize Ihr Team dabei unterstützen kann, zeigen wir Ihnen gern in einer Demo.

Hier finden Sie die gesamte Aufzeichnung des Webinars.

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Junge Frau hält ein Smartphone nah an ihrem Mund, spricht und blickt leicht nach rechts.
Ältere Frau mit grauen Haaren betrachtet aufmerksam ihr Gesicht in einem kleinen Handspiegel.
Person hält ein Smartphone mit einer geöffneten Kontaktliste in deutscher Sprache.