
Wie wird KI in der Pflege erfolgreich eingeführt? 6 Muster aus über 2.000 Einrichtungen
Sechs Muster aus über 2.000 Einrichtungen: Was bei einer KI-Einführung in der Pflege den Unterschied macht. Learnings aus dem Webinar mit voize, Caritasverband Ost-West und Mindscape.

Im Webinar „KI erfolgreich einführen“ haben Klaudija Parizoska (voize), Carolin Lindinger (Caritasverband Ost-West & Mindscape) und Stefan Steigerwald (Mindscape) darüber gesprochen, wie eine erfolgreiche KI-Einführung in der Pflege funktioniert.
In drei Phasen zur KI-Einführung
Sobald sich ein Träger für eine KI entscheidet, geht es nach Klaudijas Erfahrung in drei Säulen weiter:
- Vorbereitung: Kommunikation, Projektmanagement und feste Vorbereitungstermine.
- Einführung: Schulungen und Trainings, oft mit internen Champions.
- Betreuung: Enge Betreuung von Anfang an.
Die meisten Träger stecken fast ihre ganze Zeit in die Einführung. Vorbereitung und Betreuung kommen zu kurz. Aber gerade die Betreuung ist wichtig, um aus der Sprachdokumentation wirklich eine Routine zu machen. Deswegen bleibt voize eng an den Einrichtungen und ihren Teams dran.
Sechs Muster aus über 2.000 Einführungen
Bei den voize-Einführungen, die Klaudija begleitet hat, hat sie sechs Muster erkannt:
- Die Leitung steht dahinter: Wenn die Leitung der Einrichtung hinter dem eingeführten KI-Tool steht, die Nutzung fördert und aktiv Gespräche darüber führt, wird es stärker im Team genutzt.
- Weniger PCs auf der Station: voize ist dafür da, um administrative Aufgaben wie die Pflegedokumentation direkt am Handy zu erledigen. Viele Pflegeeinrichtungen haben deswegen die Anzahl der PCs auf der Station reduziert und so voize als Routine weiter verstärkt.
- Ausprobieren vor der Schulung: Jede und jeder testet im eigenen Tempo, ohne etwas kaputt machen zu können.
- Den Umgang mit dem neuen Tool lernen: Das Team braucht etwas Zeit, um sich an das neue Tool und die neuen Arbeitsweisen zu gewöhnen. Bei voize zeigen viele Kundengeschichten, dass es nur wenige Tage dauert. Wie zum Beispiel beim Kreszentia-Stift München.
- Ein fester Termin für voize: Einmal pro Woche oder Monat, oder in der Schichtübergabe fünf bis zehn Minuten Austausch zu voize. Das schafft bewusst Raum für Fragen, fördert den Austausch und festigt die Routine.
- Operative Champions: Wenn Kolleginnen und Kollegen zeigen, wie es geht, entsteht Vertrauen.
Transparenz beim Thema Datenschutz
Auch beim Thema Datenschutz und rechtliche Unsicherheit hat Klaudija eine klare Meinung: Fakten auf den Tisch. Beispiel: voize erklärt Kunden in eigenen Terminen, was mit den Daten passiert und wie voize es schafft, DSGVO-konform zu sein. Zusätzlich dazu gibt es dedizierte Quellen wie zum Beispiel das Trust Center, in dem alle Datenschutz-Fragen jederzeit beantwortet werden. Diese Transparenz schafft sowohl bei den Pflegeeinrichtungen Akzeptanz und Vertrauen.
KI-Tools einfach ausprobieren
Am Schluss waren sich alle einig: Es gibt für fast alle Anwendungsfälle schon gute KI-Tools, man muss nur den Mut haben, sie zu nutzen. Klaudija empfiehlt, sich zu überlegen, was die KI konkret lösen soll und mit einem Pilotprojekt zu starten. So machen es auch viele voize-Kunden - und werden nicht enttäuscht.
Das ganze Webinar finden Sie hier.
Mehr Informationen zur KI-Einführung auch in unserem Whitepaper: 5 Fragen, die erfahrene Träger vor jeder KI-Einführung stellen
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