
Interview mit Natalie Rammert von der Seniorenhilfe SMMP
Natalie Rammert von der Seniorenhilfe SMMP erzählt im Interview, wie voize sich auf MD-Prüfungen, Dokumentationszeit und Krankheitsquote der Mitarbeitenden auswirkt.
Frau Rammert, würden Sie sich kurz vorstellen?
Ich bin Natalie Rammert. Ich arbeite bei der Seniorenhilfe SMMP im Qualitätsmanagement und in der Pflegeinnovation. Wir arbeiten ungefähr vier Jahre mit voize zusammen und haben mit unserer ersten stationären Einrichtung angefangen, voize zu nutzen.
Sie haben voize nicht einfach eingeführt, sondern bewusst evaluiert. Warum?
Mit der Einführung von voize haben wir gesagt: Wir wollen evaluieren, was uns voize nutzt, was uns die Einführung dieses Projekts bringt. Wir haben die Pflegedokumentationszeit gemessen – direkt vor der Einführung von voize und danach im Jahresrhythmus.
Und was kam bei der Dokumentationszeit heraus?
In dieser Einrichtung haben wir eine Ersparnis von fünfundvierzig Prozent der Pflegedokumentationszeit.
Sie messen auch Arbeitgeberattraktivität. Was zeigt sich dort?
Wir haben eine gesteigerte Arbeitgeberattraktivität von neun Prozent.
Und die Krankheitsquote?
Das Ganze soll dazu führen, dass die Mitarbeiter zufriedener und erholter sind, besser Feierabend machen können und dadurch die Krankheitsquote sinkt. Wir haben eine Reduzierung der Krankheitsquote von zwanzig Prozent – die natürlich auch auf andere Faktoren zurückzuführen ist, aber voize ist daran bestimmt ein großer Teil.
Wie erleben Ihre Mitarbeitenden das im Alltag – zum Beispiel im Nachtdienst?
Auch die Mitarbeiter melden uns zurück, dass sie im Nachtdienst gar nicht mehr wissen, was sie noch eintragen sollen, weil schon alles fertig ist. Sie sind entlasteter und können nach dem Dienst besser abschalten.
Was verändert sich in der Qualität der Dokumentation selbst?
Durch die Einführung von voize dokumentieren wir lückenloser. Wir haben nicht mehr so viele fehlende Folgeeinträge und ein besseres Bild von den Bewohnern und Patienten, das wir darstellen können. Mit voize entlasten wir unsere Mitarbeiter.
Zeigt sich das auch in Audits und Prüfungen?
Auch bei Prüfungen – seien es interne Audits, WTG-Prüfungen oder MD-Prüfungen – können wir eine viel bessere Qualität nachweisen.
Und was macht das mit dem Feierabend Ihrer Mitarbeitenden?
Das heißt, sie können besser abschalten und fühlen sich nach der Schicht zufriedener. Man möchte ja wissen, dass es dem Bewohner gut geht und dass man alles Wichtige dokumentiert hat. Dadurch gehen sie besser in den Feierabend, haben wirklich Feierabend und müssen nicht noch einmal anrufen: „Ich habe einen Eintrag vergessen." So können sie abschalten.
Was würde passieren, wenn voize morgen weg wäre?
Ich würde darauf wetten: Würde voize in unseren Einrichtungen ausfallen, dann würden ganz viele Mitarbeiter sehr viel schimpfen.
Mehr Einblicke von Natalie Rammer und der SMMP gibt es auch im voize Praxisgespräch zu KI im Pflege-Qualitätsmanagement.

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