
Interview mit Nicole Garbotz von EMVIA Living
Nicole Garbotz von EMVIA Living erzählt im Interview, was sie an voize am meisten überrascht hat, was sich für Bewohner:innen durch voize verändert und was sie anderen Qualitätsleitungen raten würde.
Frau Garbotz, würden Sie sich kurz vorstellen?
Mein Name ist Nicole Garbotz. Ich bin die Leitung für Qualitätsprozesse bei der EMVIA Living und bin seit 21 Jahren Pflegefachkraft.
Wie ist die EMVIA Living aufgestellt?
Die EMVIA Living GmbH umfasst 49 stationäre Pflegeeinrichtungen in zwölf Bundesländern. Wir versorgen aktuell 4.700 pflegebedürftige Bewohner bei uns. Wir arbeiten seit 2019 mit dem MediFox-Programm und dokumentieren über die CarePads am Bewohnerbett. Wir werden jetzt wechseln zu einer Dokumentation in voize über Smartphones.
Was hat Sie an voize am meisten überrascht?
Am meisten hat mich überrascht, dass wir im Vorhinein direkt Dokumentationsfehler ausschließen können. Durch die KI ist es den Pflegefachkräften möglich, direkt die Blutzuckerschemata in das Programm zu übertragen, ohne noch mal selbst nachrechnen zu müssen.
Wie sieht Ihr Qualitätsmanagement heute aus?
Aktuell erheben alle Mitarbeiter im Qualitätsmanagement die Zahlen, Daten und Fakten analog. Das heißt, die sitzen am PC und müssen händisch jeden einzelnen Bewohner und jede einzelne Dokumentation prüfen.
Was passiert, wenn Dokumentationen lückenhaft sind?
Die Pflegekassen schauen sich die Dokumentationen an und schauen, wie die Prüfungen des Medizinischen Dienstes gelaufen sind. Daraufhin können bei lückenhaften Dokumentationen auch Auflagen durch die Pflegekassen entstehen. Zudem kann eine lückenhafte oder fehlende Dokumentation zu Belegungsstopps durch die Heimaufsicht führen. Mit voize erhoffen wir uns nun, verschiedene Dokumentationslücken durch den KI-Assistenten schließen zu können.
Was erwarten Sie sich konkret vom Umstieg?
Wir versprechen uns mit der Umstellung auf voize ein deutlich schnelleres Kennzahlen- und Kontrollsystem, um auch hier die Zeit im Qualitätsmanagement bei den Bewohnern nutzen zu können, um für die Bewohner da zu sein und die Qualität am Bewohnerbett sicherstellen zu können.
Was verändert sich dadurch für die Bewohner:innen?
Wir wollen mehr mit den Bewohnern ins Gespräch gehen können, aktiv auch mal über Biografie sprechen können, dafür mehr Zeit zur Verfügung haben in der Betreuung und in den direkten Gesprächen mit den Bewohnern.
Was unterscheidet voize von anderen KI-Lösungen?
Wenn ich alle anderen KI-Lösungen im Markt betrachte, finde ich an voize hervorzuheben, dass es sehr, sehr praxistauglich ist und vor allem relativ einfach komplett integrierbar in die aktuell bestehende Dokumentation, sodass es für die Pflegekräfte ein Mehrwert ist, weil die schnellen Übertragungswege in die bestehende Dokumentation es sehr, sehr einfach in der Umsetzung machen.
Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit voize?
Die Zusammenarbeit ist sehr offen in der Kommunikation und es macht Spaß, mit dem Team die verschiedenen Gedanken gemeinsam weiterzuentwickeln.
voize in drei Wörtern?
voize in drei Wörtern: innovativ, intuitiv und entlastend.
Was würden Sie einer anderen Qualitätsleitung raten?
Ich würde einer anderen Qualitätsleitung raten: Sei offen für Neues, schau dir das an und nutze die Innovation, die unseren Bewohnern am Ende zugutekommen wird.

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