
27 % weniger Dokumentationszeit: Charité-Studie belegt Wirkung von KI-Sprachassistent voize
Die Charité Berlin hat den KI-Sprachassistenten voize wissenschaftlich untersucht – unter realen Bedingungen, in echten Einrichtungen. Das Ergebnis: voize reduziert die Dokumentationszeit in der stationären Langzeitpflege im Durchschnitt um 27 Prozent.

Pflegekräfte in Deutschland verbringen bis zu ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit Dokumentation. Zeit, die nicht für die Versorgung der Bewohner:innen zur Verfügung steht. Dass digitale Tools das ändern können, wird oft versprochen. Dass es tatsächlich funktioniert, hat jetzt die Charité – Universitätsmedizin Berlin für voize wissenschaftlich nachgewiesen.
Was voize ist – und was untersucht wurde
voize ist ein der führende KI-Sprachassistent, der speziell für den Pflegealltag entwickelt wurde. Statt Informationen mühsam einzutippen, sprechen Pflegekräfte sie einfach ein – voize wandelt die Sprache in strukturierte Dokumentation um und überträgt sie direkt ins vorhandene Pflegesystem.
Genau diese Lösung hat die Charité Berlin im Rahmen des PYSA-Projekts (Pflegedokumentation mit Hybridem Sprachassistenten) wissenschaftlich untersucht. Das Forschungsteam um Drin Ferizaj und Susann Neumann (Charité) sowie Katja Schwabe (voize) hat die Einführung von voize in der stationären Langzeitpflege mit einer pre-post Time-Motion-Studie begleitet: Forschende haben Pflegekräfte vor und nach der Einführung von voize während kompletter Frühdienste beobachtet und die Dokumentationszeit exakt gemessen – ohne in den Arbeitsablauf einzugreifen.
Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und beim Journal of Medical Internet Research (JMIR) eingereicht. Der Preprint ist seit Oktober 2025 öffentlich verfügbar.
Das Ergebnis: voize spart messbar Zeit
Nach der Einführung von voize sank der Zeitaufwand für die Pflegedokumentation im Durchschnitt um 27 Prozent – mit hoher Effektstärke und statistisch signifikant. Laut Studien-Summary sparten 25 % der teilnehmenden Pflegekräfte sogar mehr als 24 Minuten pro Frühdienst, einzelne Personen gewannen bis zu 87 Minuten zurück.
Studienleiter Prof. Dr. Nils Lahmann von der Charité Berlin ordnet die Ergebnisse ein:
„Dass wir in einer realen Versorgungssituation eine deutliche Zeitersparnis von 27 Prozent pro Frühdienst sehen – bei gleichzeitig höherer Zufriedenheit und weniger Unterbrechung im Arbeitsalltag – ist ein starkes Signal." – Prof. Dr. Nils Lahmann, Studienleiter, Charité Berlin
Neben der Zeitersparnis dokumentierten die Forschenden weitere positive Effekte durch den Einsatz von voize: weniger Unterbrechungen im Arbeitsalltag und eine höhere Zufriedenheit mit dem Dokumentationssystem. Der Usability-Score von 70 von 100 Punkten zeigt außerdem: voize funktioniert auch für Pflegekräfte, die nicht besonders technikaffin sind.
voize in der Praxis: Was Einrichtungen berichten
Die Studienzahlen decken sich mit dem, was Einrichtungen berichten, die voize bereits im Einsatz haben.
Tobias Kley, Projektleiter Innovation und Technik beim Evangelischen Johannesstift Altenhilfe:
„Mit voize sparen wir nicht nur Zeit – wir gewinnen auch an Qualität. Wege entfallen, die Dokumentation läuft schneller und wird gleichzeitig ausführlicher. Unsere Kolleg:innen sprechen freier, weil die Hemmung zu schreiben wegfällt."
Stefan Ebert, Geschäftsführer der Kleeblatt Pflegeheime, gehörte zu den ersten Trägern, die voize einführten:
„Das Ergebnis im Alltag: weniger Tipparbeit, klarere Dokumentation und spürbar mehr Zeit am Menschen."
Seit Studienbeginn 2022 hat sich voize deutlich weiterentwickelt. Heute ist voize kein reines Dokumentationstool mehr, sondern unterstützt Pflegekräfte auch bei Schichtübergaben, strukturierten Pflegeplanungen (SIS) und weiteren administrativen Aufgaben. Über 150.000 Pflegekräfte in mehr als 1.800 Einrichtungen nutzen voize bereits – mit zusammen über 150 Millionen erstellten Dokumentationseinträgen. Die tatsächliche Zeitersparnis, die voize im Pflegealltag heute erzielt, liegt damit deutlich über dem, was die Studie 2024/2025 abgebildet hat.
Was die Studie für die Pflegebranche bedeutet
Die PYSA-Studie ist die erste ihrer Art in Deutschland: Sie weist wissenschaftlich nach, dass voize unter Realbedingungen funktioniert – nicht im Labor, sondern im echten Pflegealltag. Das hat konkrete Konsequenzen.
Pflegesatzverhandlungen: Die Ergebnisse schaffen eine belastbare wissenschaftliche Grundlage, um voize als personalergänzenden Ansatz in Pflegesatzverhandlungen zu verankern. Einrichtungen haben damit ein handfestes Argument für die Refinanzierung.
Fachkräftegewinnung: In einem Markt mit anhaltendem Fachkräftemangel kann voize die Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Christian Potthoff, Geschäftsführer der Diakonie Michaelshoven: „voize hilft uns, offene Stellen schneller besetzen zu können, weil wir attraktiver für Bewerber:innen geworden sind."
Arbeitsbedingungen: Weniger Dokumentationsaufwand bedeutet weniger Belastung – und mehr Zeit für die direkte Arbeit mit Menschen.
Fazit
Die PYSA-Studie der Charité Berlin belegt: voize spart Pflegekräften messbar Zeit bei der Dokumentation – 27 % pro Frühdienst, nachgewiesen unter realen Bedingungen, mit echten Pflegekräften, in echten Einrichtungen.
Für Pflegekräfte bedeutet jede Minute, die nicht mehr für Dokumentation aufgewendet werden muss, eine Minute mehr für das, wofür sie ihren Beruf gewählt haben. Die Studie zeigt: Mit voize ist das keine Frage der Zukunft mehr.
→ Zur vollständigen Studie im Journal of Medical Internet Research
Hier wurde auch zur Studie berichtet: altenheim.net · Bibliomed Pflege · Care Management · medinfoweb.de

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